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 Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...

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jellyamber
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BeitragThema: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 10:09    © jellyamber

was machen wir jetzt? DAS ist das momentane Thema meiner Mutter - uuuuaaaaahhhh, ich halt's gerade nicht aus. Ich bin wieder für knapp 12 Tage zu Besuch bei meinen Eltern, organisiere, usw., versuche, "nebenher" zu arbeiten - und kaum bin ich da, klebt meine Mutter wie ein Gössel an der Gans. Jeder Handgriff, jede Tätigkeit, jeder Schluck, jeder Bissen (ok, ich übertreibe Surprised wird vorgefragt, hinterfragt (Ist das so richtig?) und umfragt. Hammer! Ich weiß, dass ich selber eine Menge dazu beitrage, weil ich sie auch manchmal bremse (wenn sie mit Kaffee, Rotztaschentuch mein Handy sauber machen will Shocked oder mit dem Finger prüfen will, ob das Wasser kocht .... oder einfach nur hinter mir her ist und ich nichts alleine machen kann.... KREISCH! Ich weiß auch, dass ich das nicht ändern kann, das ist jetzt einfach so. Ich versuche sie so gut ich kann, zu bestätigen, ihr Sicherheit zu geben, aber manchmal bricht es dann doch durch und ich denke, Manno, kann sie nicht einmal still sein, sie ist dann wie eine Platte, die hängen bleibt. Denn sie bekommt sehr wohl mit, wenn ich nicht aus noch ein weiß und wird dann noch unsicherer. Mich entsetzt, nervt, und es macht auch traurig, dass sie dann so ist und ich fühle mich einfach nur "scheiße".
Was macht ihr, wenn eure Angehörigen so eine Dauerfragerei-Zustand haben?
Wie geht ihr mit euren angekratzten Nerven um?
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sylvia
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BeitragThema: Re: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 10:25    © sylvia

Liebe Jelly,
versuch mal gelassener zu werden. Ruhig immer wieder antworten, wenn es auch schwer fällt. Kinder sind doch auch so, wenn sie immer wieder Fragen stellen, sie lernen. Deine Mutter vergißt leider.
Werd nicht hektisch, das überträgt sich leicht. Denk an was schönes.

Alles Gute.

LG Sylvia

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Den Schlüssel zum Erfolg kenne ich nicht. Der Schlüssel zum Scheitern ist der Versuch, es allen recht zu machen.
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jellyamber
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BeitragThema: Re: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 10:38    © jellyamber

Ja, ja, jaaa, gelassener werden ist ein gutes Stichwort - ich arbeite daran Laughing
Die Übertragung ist mir sehr bewußt - erlebe es ja hautnah.
Ich glaube, ich habe wirklich noch nicht so richtig kapiert, dass sie es eh ja vergisst... ich bin noch mitten drin im Erleben, statt damit umzugehen - und "tu" mir selber leid, wie blöde.
Also, weiter üben... ja, Mama, ja, Mama, ja, wir fahren jetzt auf den Mond, Mama und dann gibt's Kuchen winke
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sylvia
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BeitragThema: Re: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 12:15    © sylvia

Liebe Jelly,
Du solltest Dir nicht selber leid tun. Hast keinen zum reden, der versucht Dich zu verstehen und auch mal lobt.

Es ist doch schließlich eine nicht einfache Aufgabe für Dich und das sollte Anerkennung finden.

Sei mal

LG Sylvia

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Martina
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BeitragThema: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 13:15    © Martina

Oh, daran kann ich mich gut erinnern! Es nervt ungemein und man hat Mühe ruhig zu bleiben. Aber inzwischen hat meine Mutter zwar viel zu erzählen, aber sie findet die Worte nicht. Sie möchte, aber kann nicht und das ist noch viel schlimmer als die viele Fragerei. Am Samstag hatte sie Geburtstag, hat sich gefreut, dass soviele Leute zum gratulieren kamen - und stammelte nur unverständlich. Da ich das Gefühl habe, sie weiss, was sie gerne sagen würde, macht das echt traurig und sie kuckt dann auch immer völlig verzweifelt. Schlimm
Ist es eigentlich bei allen Demenz-Kranken so, dass sie Körperpflege ablehnen? Es fing mit Diskussionen an, ob man seine Zähne täglich putzen muss, dann durfte ich garnichts mehr machen, mit dem Pflegedienst klappte es zunächst prima, aber jetzt gibt es da auch häufig mal Schwierigkeiten. Zum Glück ist "unsere" Schwester ne ganz liebe. Manchmal schafft sie es mit sanfter Überredung, manchmal lässt sie ihr ihren Willen. Beim Friseur hat es aber schonmal nen Tritt vors Schienbein gegeben, auweia.
Mittagspause vorbei, also liebe Grüsse allen Lesern
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Knutschelch
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BeitragThema: Re: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 13:28    © Knutschelch

Liebe Jelly,

sei froh, dass sie sich noch ausdrücken kann! Mir half bei Oma immer, dass Thema umzulenken! Oder eben einfach den Raum verlassen!

Einzelne Schritte erklären nicht ...

"Wir müssen heute noch zu *** , danach fahren wir noch***, dann wollte noch***"

Sondern wirklich erst sagen, was als nächstes geschieht ... könnte helfen!

Und versuch Du für Dich auch ein wenig freiraum zu schaffen ... Angehörigenabende könnten Dir vllt. helfen etwas besser zu aktzeptieren!

Lieben Gruß Kathrin

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Mit lieben Gruß Kathrin

Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können.(Mark Twain)
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PetraG
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BeitragThema: Re: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 13:32    © PetraG

Zitat:
dass soviele Leute zum gratulieren kamen - und stammelte nur unverständlich. Da ich das Gefühl habe, sie weiss, was sie gerne sagen würde, macht das echt traurig und sie kuckt dann auch immer völlig verzweifelt. Schlimm


Ja das kenne ich auch Martina , bei unserem Vater nimmt es immer mehr mit. Sind mehrere leute zusammen dann beobachte ich ihn immer um rechtzeitig einzugreifen wenn er was sagen möchte und ihm so die gelegenheit geben kann , da ihn sonst niemand wahr nimmt und ich nicht möchte das er sich wertlos vorkommt.
Er möchte etwas sagen , aber stammelt nur noch , bringt die Worte nicht mehr richtig hervor oder bewegt nur noch den Mund .
Es tut einem weh es mit anzuschauen

@jelly
Auch wenn es nerven kann , ist wie Sylvia schon sagte bei Kindern nicht anders , wenn sie sprechen wollen aber gar nicht mehr können und du bist machtlos ihnen zu helfen , ist es grausam .

Zitat:
Ist es eigentlich bei allen Demenz-Kranken so, dass sie Körperpflege ablehnen

Unser Vater hatte eine solche Phase und auch heute muss man etwas dahinter sein , wollte damals aber ewigs trotzdem in einer halben Flasche Erkältungsbad baden. Bis er dann mal Exzeme überall bekam.
Als wir ihn damals in der tagesklinik anmeldeten musste ich ihn bearbeiten das er wenigstens an diesen tagen am Morgen duscht.
Er steht auf jeden fall unterm Wasser
Er duschte auch schon immer mal mit Bodylotion und rieb sich danach mit Duschmittel ein aber immerhin drei tage die Woche benutzt er Wasser

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herzliche Grüsse

Petra
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Eisi
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BeitragThema: Re: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 13:47    © Eisi

Das mit der vielen Fragerei ist bei uns auch so - bei uns ist der Keller der Anziehungspunkt, weil dort unser Wasch- und Bügelraum untergebracht ist. Gerade gestern noch war Mutter fast den ganzen Vormittag unten (was sie dort gemacht hat - keine Ahnung, die Wäsche sieht jedenfalls nicht aus, als ob sie gebügelt worden wäre, einfach nur irgendwie zusammengelegt). Egal, muss ich halt "nacharbeiten". Aber kaum war sie wieder oben, stand sie wieder bei uns in der Tür: "Kann ich im Keller was machen?" Als ich ihr sagte, sie sei doch den ganzen Vormittag unten gewesen, kam dann: "ich hab' gedacht, es wäre neue Wäsche da". Was mich dabei erstaunt, ist die Schnelligkeit, mit der eine Ausrede produziert wird. Es ist irgendwie verrückt - auf der einen Seite kriegen die Demenzkranken nichts auf die Reihe, auf der anderen Seite sind sie im Ausreden finden oder Schwindeln fix dabei. Ich kann Dich gut verstehen - es gibt Tage, da könnte man einfach nur schreiend flüchten - selbst wenn man sich tausendmal sagt, dass der Angehörige keine Schuld an seinem Verhalten trägt. Aber man ist halt selbst auch nur ein Mensch mit manchmal recht dünnen Nerven - ich helfe mir dann, indem ich mir einen meiner Vierbeiner schnappe und in den Wald gehe Das hilft kolossal...
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PetraG
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BeitragThema: Re: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 13:55    © PetraG

Unser Vater verbringt auch oft bis zu 2 Stunden im keller und wir wissen nicht was er tut.
Klar das die Nerven nicht immer mitspielen , ich denke das dass jeder versteht .

Zitat:
Was mich dabei erstaunt, ist die Schnelligkeit, mit der eine Ausrede produziert wird. Es ist irgendwie verrückt - auf der einen Seite kriegen die Demenzkranken nichts auf die Reihe, auf der anderen Seite sind sie im Ausreden finden oder Schwindeln fix dabei


Das ist etwas was meine Mutter oft auf die Palme bringen würde , könnte sie es noch
Sie sagt oft zu mir , der lügt das sich die Balgen biegen.

Bei der Aufnahme damals in die Tagesklinik , musste er einen test mit einer Psychologin und Neurologin machen.
Bie dem späteren gespräch unter vier Augen fragten wir sie warum er so raffiniert lügt :-)
Sie lachte und meinte , ja das stimmt , er hat fast eine kriminelle Raffinese (lieb gemeint)
Denn auch bei ihr hatte er kräftig Ausreden gesucht die fast schon genial waren.:-)

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herzliche Grüsse

Petra
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Martina
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BeitragThema: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 14:02    © Martina

Liebe Petra,
tja Haare waschen mit Bodylotion kenne ich auch. Inzwischen kann sie sowas überhaupt nicht mehr allein und duschen geht garnicht. Die Schwester wäscht sie, zum Glück weigert sie sich bisher nur selten. Allerdings bin ich froh, dass sie doch noch Wert auf ihre Kleidung legt. Find ich ja erstaunlich, aber bevor das Haus verlassen wird, muss man sich umziehen. Was bin ich dankbar dafür, obwohl mir schon klar ist, dass sich das sicher ändern wird. So freut man sich über jeden Tag, an dem noch was geht und wird sehr bescheiden in seinen Ansprüchen.
Die Sache mit dem Geburtstag war schon ok, alle gehen sehr aufmerksam mit ihr um. Es hapert halt an der Wortfindung, das setzte schon sehr früh ein. Am besten kommt sie mit dem jüngsten Familienmitglied (6 Jahre) klar, der nimmt ihre Defizite ganz selbstverständlich hin. Wir waren in einem Restaurant (wir gehen dort seit meiner Konfirmation hin) und meine Mutter wollte zur Toilette. Auf meine Frage, ob sie denn dorthin finden würde, sah sie mich zweifelnd an. Der Kleine nahm sie einfach an die Hand und sagte "komm, ich geh mit dir" und schon war die Situation entspannt.
Wie gesagt, man wird bescheiden in seinen Ansprüchen. Mittlerweile freue ich mich schon darüber, wenn sie lächelt während ich morgens bei ihr reinschaue. Heute zum Beispiel. Wir hatten gestern abend bis in die Nacht ein schweres Gewitter, das hat natürlich auch sie gestört. Wie seelig sie gelächelt hat, als ich ihr heute morgen sagte, sie könne noch eine Stunde im Bett bleiben.
Ich wünsche Euch allen frohe und ENTSPANNTE Ostertage!!
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Martina
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BeitragThema: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 14:05    © Martina

ach ja, habe ich eigentlich schonmal gesagt, wie froh ich bin, dass ich diese Seite und Euch gefunden habe? Ist aber so, danke für's zuhören, ups lesen natürlich
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jellyamber
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BeitragThema: Re: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 14:35    © jellyamber

Zurück vom Mond: Danke an alle! Das war's, was ich gebraucht habe cheers Jetzt geht's mir auch schon besser. Es tut einfach gut, hier zu schreiben und zu wissen, das andere, die ähnliche Erfahrungen machen, mitlesen und antworten.
Meine Mutter ist auch schon wieder ruhiger - es geht noch nicht den ganzen Tag so.
Und es stimmt, was viele schreiben: ablenken, wo geht - nicht nur die Mutter, sondern sich selber. Mir geht's auch immer besser, wenn ich eine Stunde raus war oder meine Mutter mit jemand anderen zusammen war, dann ist die Fixierung auf mich auch nicht mehr so dolle. Heute war sie beim Friseur und das wirkt immer Wunder (bei mir auch Wink danach ist ihr Selbstbewußtsein erstmal gestreichelt. Ich habe schon eine Menge Leute zum Reden vor Ort, aber in der Situation selber "klebt" sie halt an mir und manchmal mag ich das dann nicht "vor ihr" besprechen, weil sie ja doch noch viel mitbekommt.
Für eine Angehörigengruppe bin ich zuviel "auf der Straße", d.h. dauernd unterwegs und da bleibt wenig Zeit für ein regelmäßiges Leben mit Gruppenbesuch - ihr seid meine Gruppe sunny

Was noch hilft: Humor ohne Ende. Darüber lachen. Am Besten, in dem man übertreibt. Total dramatisch wird. Irgendwann kommt der Punkt, da muss ich dann lachen ..... und meine Mutter auch.

Und es stimmt auch: Ich bin dankbar, dass sie noch so viel kommunizieren kann. Mir geht derzeit noch die Vorstellung ab, dass das mal nicht sein könnte, aber der Tag wird kommen, das ist klar.

Zum Waschen: schwierig, weil manchmal ganz blöde einfache Dinge stören und es eine Weile braucht, um darauf zu kommen. Bei meiner Mutter war es das Frieren vom Bett bis zum Bad (sie hat eine zeitlang doll geschwitzt im Bett aufgrund der Nebenwirkungen vom Antideppressivum). Oder das Bad war zu kalt, die Dusche hat dauernd die Temperatur gewechselt... Manchmal kommen aber auch wahnhafte Empfindungen dazu - das Wasser könnte durch die Haut eindringen und man könnte ertrinken... und manchmal (Ja, Papa!!) ist derjenige einfach zu faul, kein Bock, bäh, Wasser, nass.... Ich glaube, man muss von allem "Konventionellen", "wie man was tut" Abschied nehmen und froh sein, um alles, was irgendwie klappt und wenn es nur einmal pro Woche hinhaut. Belohnung hilft auch - wir machen einen Deal_ Dusche gegen... Kuchen. Jetzt brauche ich einen Kaffee Surprised
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BeitragThema: Re: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 14:37    © Eisi

Zumindest kommt man hier beim Gedankenaustausch auf ganz gute Ideen, wie man manche Situation händeln kann...
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BeitragThema: Re: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 15:10    © sylvia

Ich denke das ist auch der Sinn und Zweck dieses Forums.

Ja, das hab ich schon oft geschrieben - man darf sich selber nie vergessen.

Was war ich froh Hausfrau zu sein, als ich meinen Papa wieder hatte. Ich nahm mir viel Zeit und lernte auch die Ruhe. Marc, mein Kleiner sagte mir öfter: Du mußt ruhiger werden, in der Ruhe liegt die Kraft. Sonst machst Opa ganz nervös. Ich nahm es mir zu herzen.
Wir brauchten lang beim waschen und Zähne putzen. Gebadet wurde nur Samstags, das kannte er so und da konnte man nur schwer dran rütteln.

Kleine Belohnungen sind auch für einen Demenzkranken sehr wichtig. Vorallem das merken sie sich. Als wir ne neue Brille aussuchten und ich vorher sagte: dann gehen wir frühstücken. Das wußte er anschließend noch ganz genau. Es waren herrliche Tag, trotz mancher Sorgen.

Bei uns war das Gewitter auch heftig und die Blitze.

LG Sylvia

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BeitragThema: Und was machen wir jetzt? Und was machen wir jetzt? Und...   Mi 31 März 2010, 15:18    © Martina

Ach liebe Sylvia, das ist aber ein langer Prozess. Erstmal die Krankheit akzeptieren und dann damit umgehen. Mir gelingt das auch heute manchmal nicht wirklich.... Man muss halt immer wieder dazu lernen!
Stimmt, das Gewitter war echt heftig und auch so lange.
LG Martina
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